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Formulierung eines Ausbildungsplans

Die Ausbildungsverordnung sowie der Rahmenlehrplan im IT-Bereich sind bewusst offen formuliert, damit sich die Ausbildung an den konkreten Bedingungen des jeweiligen Betriebes orientieren und neue Technologien berücksichtigen kann. Daher müssen im IT-Ausbildungsplan Technologien nicht konkret benannt werden, aber ein Beispiel dafür, dass eine entsprechende an einem Kundenauftrag ausgerichtete Technologie (z.B. Programmierung) vermittelt wird, muss in ihm formuliert sein – das ist die projektorientierte Ausbildung!

Dazu muss der Ausbilder jedoch in der Lage sein, eingehende Kundenaufträge den einzelnen Aspekten und Inhalten der Ausbildungsverordnung zuordnen zu können.

Der Ausbildungsplan sollte in jedem Fall zu Beginn der Ausbildung vorliegen, doch muss dieser nicht mit konkreten Terminen, also wann welcher Inhalt gelehrt, gelernt und angewendet wird, versehen wird. Denn „projektorientierte Ausbildung“ bedeutet auch, dass in der IT-Ausbildung keine bestimmte Reihenfolge der Inhalte berücksichtigt werden muss – was natürlich zunächst eine gewisse Schwierigkeit in der Formulierung des Ausbildungsplanes mit sich bringen kann, doch auch dies ist lösbar.

Beinhalten muss der Ausbildungsplan

In der schriftlichen Fixierung der Ausbildung muss im Laufe der verschiedenen Projekte/Kundenaufträge erkennbar werden, dass dem Auszubildenden – nicht zusammenhängend am Stück, aber in der Summe – die geplante Dauer der Lerninhalte zur Verfügung stand.