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Fallbeispiel: Ausbildungsverbund AITA

Am Beispiel des Ausbildungsverbunds AITA e. V., der als Arbeitskreis IT-Ausbildung in Vereinsform besteht, sollen hier wesentliche Aspekte für die betriebliche Unterstützung einer IT-Ausbildung sowie die Umsetzung eines solchen Ausbildungsverbundes dargestellt werden.

Welche Mitglieder hat der Ausbildungsverbund, und gibt es Voraussetzungen?
Kleine und mittelgroße Betriebe sind häufig in Ausbildungsverbünden organisiert, weil diese z.B. bestimmte Ausbildungsinhalte, die vorgeschrieben bzw. notwendig sind, aufgrund der fehlenden Ausstattung, Manpower oder des fehlenden Know-hows, nicht umsetzen können. Die Auszubildenden können entsprechend den beteiligten Firmen im Ausbildungsverbund in andere Betriebe gehen und dort die entsprechenden Inhalte und Technologien oder Techniken erlernen.

Es versteht sich, dass ein solcher Ausbildungsverbund nur funktionieren kann, wenn jedes der beteiligten Unternehmen alle Auszubildenden, also auch die aus anderen Betrieben, an ihren fachlichen oder technischen Ressourcen teilhaben lässt. Nur wenn ein Betrieb dazu bereit ist, Auszubildende aus anderen Betrieben des Verbunds für eine bestimmte Zeit (von einigen Tagen bis zu zwei Wochen) auszubilden oder z.B. Referenten für einen Kurs innerhalb des Verbundes zu stellen, kann ein solcher Ausbildungsverbund funktionieren.

Größere Betriebe stellen meist auch Räume oder andere Ressourcen z.B. für Schulungen zur Verfügung.

In der Regel sind vor allem die kleinen und mittleren Betriebe die Zielgruppe eines Ausbildungsverbundes.

Was sind die Voraussetzungen für einen Ausbildungsverbund?
Die wichtigste Voraussetzung für einen Ausbildungsverbund ist die Bereitschaft, sich dafür zu engagieren, dass eine solche Form und Möglichkeit der gegenseitigen Ausbildungsunterstützung realisiert werden kann. Denn dadurch entstehen auch Mehrbelastungen, weil z.B. Auszubildende anderer Betriebe für eine bestimmte Zeit in den eigenen Ausbildungsbetrieb für die Vermittlung einer bestimmten Technologie kommen und somit mehr Ausbilderressourcen benötigt werden. Doch bedeutet ein Ausbildungsverbund auch und vor allem Entlastung, da der Auszubildende des eigenen Betriebes für eine bestimmte Zeit in die Partnerbetriebe geht, um dort eine bestimmte Technologie zu erlernen, die der eigene Betrieb nicht bieten kann.

Wie ist der Ausbildungsverbund organisiert?
Im Beispiel des Arbeitskreises IT-Ausbildung wurde die Vereinsform gewählt; entsprechend gibt es eine Satzung, einen Vorstand, juristische Personen bzw. Personengesellschaften und natürliche Personen. Diese Form hat sich im Sinne des Engagements für die Ausbildungsunterstützung sehr gut bewährt.

An wen richtet sich der Ausbildungsverbund AITA?
Die Zielgruppe dieses Ausbildungsverbundes sind die (hauptamtlichen) Ausbilder und deren Betriebe. Entsprechend organisiert und bietet AITA e.V. Kurse und natürlich auch den Austausch der Auszubildenden zwischen den Betrieben z.B. für

Was findet durch den Ausbildungsverbund wie statt?

Weitere Informationen zum AITA-Netzwerk erhalten Sie unterwww.aita-ev.de