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Ausbildung in ausgewählten Branchen > Ausbilden in industriellen Metallberufen > Weshalb wurden die Berufe neu geordnet? > Notwendigkeit von Flexibilität und Mobilität

Notwendigkeit von Flexibilität und Mobilität

Um sich angesichts zunehmender Internationalisierung und eines verschärften Wettbewerbs rasch auf Wandlungen der Märkte einzustellen und differenziert auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kunden reagieren zu können, wurden vor allem zwei Zielsetzungen an die Neuordnung der industriellen Metallberufe herangetragen:

Zur Realisierung dieser Forderungen wurden in der Ausbildungsverordnung für die Hälfte der Ausbildungszeit – also für einen Zeitraum von 21 Monaten – Kernqualifikationen definiert, die in allen industriellen Metallberufen gleichermaßen benötigt werden. Die restliche Ausbildungszeit von 21 Monaten bleibt den berufsspezifischen Fachqualifikationen und der Spezialisierung im jeweils gewählten Einsatzgebiet vorbehalten.

Im Ausbildungsrahmenplan für die jeweiligen Berufe werden sowohl für die Kern- als auch für die Fachqualifikationen breit angelegte, offene Qualifikationsprofile vorgegeben. Die auszubildenden Unternehmen erhalten so die Möglichkeit, die Ausbildungsinhalte flexibel an die dynamische Entwicklung der betrieblichen Geschäftsfelder anzupassen.

Besonders weitreichende Gestaltungsspielräume werden den Betrieben bei der Ausbildung im gewählten Einsatzgebiet eingeräumt. Dies geht sogar so weit, dass sie in Übereinstimmung mit dem zuständigen Ausbildungsberater der IHK nach Bedarf auch eigene Einsatzgebiete kreieren können, wenn sich die berufstypischen Ausbildungsinhalte darin vermitteln lassen.