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Wasserkraft

Im Unterschied zur Erschließung anderer erneuerbarer Energien ist die Nutzung der Wasserkraft in Deutschland seit über hundert Jahren etabliert. Das Potenzial der nutzbaren Wasserkraft ist in Deutschland im Wesentlichen ausgeschöpft, hohe zukünftige Wachstumsraten sind nicht zu erwarten. Eine Ausnahme bilden der Ausbau und vor allem die Modernisierung der so genannten "Kleinen Wasserkraft" (Kraftwerke bis zu einer Leistung von 10 MW).

Der Gesamtumsatz der Wasserkraftbranche mit Kraftwerks- und Anlagenbau und ihrem Betrieb betrug ihm Jahr 2006 ungefähr 1,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten ist mit 9.400 seit Jahren gleichbleibend. Die Firmen, die Wasserkraftanlagen erzeugen und installieren sind mit einer Exportquote von 80 % überwiegend im Auslandsgeschäft tätig.

Es existieren keine auf Wasserkraft spezialisierten Aus- und Fortbildungsberufe. Im nichtakademischen Bereich kommen vor allem Industriemechaniker, Elektriker / Elektroniker, Mechatroniker, aber auch Industrie- und Bürokaufleute zum Einsatz.

Neuen Anforderungen an die Belegschaften wird vorrangig mit verstärkter Einarbeitung, aber auch mit innerbetrieblicher Fortbildung und eigenen Ausbildungsplätzen entsprochen. Ausgebildet werden vor allem Mechatroniker, Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, technische Zeichner und Bürokaufleute.