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Windenergie

Die Windenergiebranche zählt in Deutschland zu einem der wichtigsten industriellen Wachstumskerne. Im Jahr 2006 wurde in Deutschland mit der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen ein Umsatz von 5,7 Milliarden Euro erzielt, die Zahl der Arbeitsplätze beläuft sich auf über 82.000. Über die Hälfte des Umsatzes wird im Exportgeschäft gemacht. Das Wachstumspotenzial ist groß, für das Jahr 2020 wird das globale Marktvolumen auf 60 Milliarden Euro geschätzt.

Windenergieanlagen werden in Deutschland von acht mittleren und großen Unternehmen, mit den Branchenführern Vestas und Enercon weit an der Spitze, gebaut. Die Hersteller stellen beim Bau und der Entwicklung von Anlagen etwa 20 % der Arbeitsplätze in der Branche. Das Gros der Arbeitsplätze findet sich bei Zulieferfirmen.

Die Windenergiebranche weist eine tief gestaffelte Wertschöpfungskette mit vielfältigen Leistungsabschnitten und Aufgabenfeldern auf. Sie nutzt daher sehr viele herkömmliche Berufsprofile als Basisqualifikation. Da bei diesen Berufsabschlüssen windspezifische Kenntnisse nicht zum Anforderungsprofil gehören, sind sowohl aufwendige betriebliche Einarbeitung und Schulung als auch gezielte Zusatzqualifizierungen erforderlich.

Im Jahr 2004 wurde vom Bundesverband WindEnergie und der IG Metall mit Unterstützung der Windenergie Agentur Bremerhaven/Bremen die „Qualifizierungsinitiative Windindustrie“ gegründet. Diese Initiative hat drei zentrale Aufgaben formuliert:

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