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Ausbilden in der Krise

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind sowohl Betriebe, als auch öffentliche Institutionen zunehmend zu Einsparungen gezwungen.

In den vergangenen Krisen der Jahrtausendwende waren in den Unternehmen eine Reduktion der Ausbildungsinvestitionen, Kurzarbeit und Entlassungen die Folgen des Kostendrucks. Nach dem Motto "Qualifikation schafft keine Arbeitsplätze" wurden die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der öffentlichen Träger hinterfragt.
In den darauf folgenden Phasen der wirtschaftlichen Erholung wurden die negativen Wirkungen der Einsparungen im Bildungssektor bemerkbar:

Der Fachkräftemangel entwickelte sich zur Wachstumsbremse für den Wirtschaftsaufschwung.

Die zukünftige Phase der Haushaltskonsolidierung wird die Notwendigkeit von Kostenreduktionen erneut in den Vordergrund rücken, sowohl bei den öffentlichen Institutionen, als auch bei den einzelnen Betrieben. Daher muss dafür Sorge getragen werden, dass der bisher besonnene Umgang mit Einsparungen bei den Bildungsinvestitionen beibehalten wird.

Gerade die Erfahrungen der zurückliegenden Krisen haben gezeigt, dass die Qualifikation von Fachkräften eine Investition in die Zukunft ist, die nicht aufgrund kurzschlüssiger Sparmaßnahmen gefährdet werden darf.