Fotoelement Atmo
Logos: Ausbildernetz plus, bfz, f-bb
Logo: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Themennavigation öffnenThemennavigation
Weiterführende Informationen > Ausbilden in der Krise > Konsolidierung der Haushalte – Folgen für die Ausbildung?

Konsolidierung der Haushalte – Folgen für die Ausbildung?

Das bisherige Ziel der Krisenpolitik war es, die unmittelbaren Folgen des Wirtschaftseinbruchs für den Standort abzuwehren. Dabei wurde auch bezweckt, die deutsche Position im internationalen Vergleich zu bewahren, nach Möglichkeit sogar zu verbessern. Eine höhere Staatsverschuldung wurde hierfür in Kauf genommen.

In der zweiten Phase der Krisenbewältigung wird ein anderer Gesichtspunkt stärker berücksichtigt werden müssen. Die Kosten der Wirtschaftsstabilisierung sind unter Kontrolle zu bringen. Um einen beginnenden weltweiten Aufschwung nutzen zu können, muss die Belastung durch die Staatsverschuldung reduziert werden. Gerade im internationalen Wettbewerb wird es wichtig sein, zügig die Arbeitsproduktivität zu steigern, und die Lohnstückkosten, die zuletzt um 8 Prozent gestiegen sind, zu senken.

Es muss die Frage gestellt werden, ob die bisher sehr positiven, besonnenen Reaktionen auf die Herausforderungen der Krise in der Zukunft aufrechterhalten werden können?

Einnahmerückgänge und die Notwendigkeit zu mehr Kosteneffizienz werden zweifelsohne zu Auswirkungen auf die Ausbildungssituation führen.