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Trotz Lehrstellenrückgangs: Jedem ausbildungsbereiten Jugendlichen kann eine Lehrstelle angeboten werden!

311.825 neue Ausbildungsverträge wurden durch die IHKs bis September 2009 registriert, das entspricht einer Reduktion von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Paktpartner melden Lehrstellenzahlen für Oktober). Im Krisenjahr 2002 lag der Lehrstellenrückgang zwar lediglich bei 7,6 Prozent, demgegenüber stand jedoch ein Bewerberüberhang von mehr als 5.000 Stellen ( IBB-Berufsbildungsbericht 2003).

"Der Rückgang der Ausbildungsverträge sagt aber nichts über die Ausbildungschancen der Jugendlichen in diesem Jahr." bemerkt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Seit einigen Jahren ist aufgrund des demographischen Wandels eine Abnahme der Schulabsolventen zu verzeichnen, so dass derzeit rein rechnerisch einem Bewerber vier Lehrstellenangebote gegenüber stehen. "Auch in diesem Jahr gelingt es den Partnern des Ausbildungspakts, jedem, der kann und will, ein Angebot auf Ausbildung zu machen." (Paktpartner melden Lehrstellenzahlen für Oktober).

Eine repräsentative Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Frühjahr 2009 ergab, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen ihre Ausbildung auf dem derzeitigen Stand weiterführen, oder sogar ausweiten wollen (BIBB-Umfrage zur Ausbildungssituation 2009).