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Prüfungswesen > Prüfungen und Ende der Ausbildung > Welche Änderungen bringt die gestreckte Abschlussprüfung? > Vorteile der neuen Ausbildungs- und Prüfungsstruktur

Vorteile der neuen Ausbildungs- und Prüfungsstruktur

Ein Vorteil der neugeordneten Prüfungsstruktur ist, dass der Ausbildungserfolg nicht wie bisher ausschließlich von der Abschlussprüfung am Ende der Ausbildungszeit abhängt. Bereits die neue Abschlussprüfung Teil 1 der gestreckten Prüfung geht in das Gesamtergebnis ein und verteilt so den Prüfungsdruck gleichmäßiger auf die gesamte Ausbildungszeit. Durch den neuen Teil 1 der Abschlussprüfung ist der Prüfling zum Zeitpunkt von Teil 2 bereits mit der Prüfungssituation bekannt, was für viele Auszubildende ein Vorteil ist.

Es sollte daher bereits ab dem Bestehen der Probezeit auch für die Abschlussprüfung Teil 1 in der Ausbildung geübt werden, da diese nun in die Gesamtnote eingeht. Sinnvoll ist es, wenn der Prüfling in seiner gesamten Ausbildungszeit innerhalb des Ausbildungsbetriebes auch Geräteübergaben, Inbetriebnahmen oder kleine Präsentationen (Prozessqualifikationen) realisiert. Gerade diesen Tätigkeiten kommt in den neuen Abschlussprüfungen ein wesentliches Gewicht zu. (Siehe dazu auch: "Was ist unter ‚Prozessqualifikation’ zu verstehen?")

Die neu geordnete Prüfungsstruktur ist eine integrative Prüfungsstruktur. Die Lerninhalte und Prüfungsinhalte greifen entsprechend dem betrieblichen Alltag stärker ineinander. Die bisherige Prüfungsstruktur war linear angelegt, und Prüfungs- und Lerninhalte folgten einem vorgegebenen Ablauf.

Die Lerninhalte können mit der neuen integrativen Prüfungsstruktur stärker an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet werden und kommen den Ausbildungsbetrieben dadurch entgegen.