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Ausbildungsziel gefährdet? - ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind fachliche Hilfen für Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung machen und deren erfolgreicher Ausbildungsabschluss gefährdet ist. In der abH werden Stützunterricht in Fachtheorie und –praxis, Sprachförderung, Einzelhilfen und Gruppenberatung sowie Prüfungsvorbereitung angeboten. Ziel dieser Unterstützung ist es, Ausbildungsabbrüche zu vermindern bzw. zu vermeiden sowie den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben zu erleichtern.

Da die abH eine Maßnahme des Arbeitsamtes ist, werden die Maßnahmekosten auch vom Arbeitsamt getragen. Die Leistungen setzen sich zusammen aus den Maßnahmekosten selbst und den Zuschüssen zur Ausbildungsvergütung. Gezahlt wird ein fester Kostensatz pro abH-Teilnehmer. Die Jugendlichen erhalten eine Kilometerpauschale, wenn ihnen durch die Teilnahme zusätzliche Kosten entstehen.

abH müssen beantragt werden. Gefördert werden nur solche Auszubildende, bei denen Verlauf und Abschluss der Ausbildung gefährdet sind oder ein Abbruch der Ausbildung droht. In einigen Fällen ist es möglich, gleich zu Beginn der Ausbildung abH zu beantragen. Für die Entscheidung maßgebend ist die individuelle Situation des Auszubildenden. Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich in der Regel über ein Jahr. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden.

Die abH ist Teil der Berufsberatung des Arbeitsamtes. Diese versteht sich als Kontaktstelle und kann dem Ausbildungsbetrieb bei der Suche nach einem geeigneten Träger unterstützen.

Zwischen dem Maßnahmeträger und dem Auszubildenden wird eine schriftliche Vereinbarung geschlossen. Im Einzelgespräch zwischen Betreuer und Auszubildenden wird ein individueller Förderplan erstellt, anhand dessen die Lernschritte und Lernerfolge verfolgt und aufgezeichnet werden. Eine enge Kooperation der Maßnahmeträger mit den Betrieben und Berufsschulen ist wichtig, um Ausbildungs- und Lehrpläne optimal aufeinander abzustimmen. Von daher muss sich der Ausbildungsbetrieb bei der Beantragung der abH auch bereit erklären, mit dem Träger der Maßnahme eng zusammenzuarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Berufsberatung des zuständigen Arbeitsamtes.