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Prüfungswesen > Prüfungen und Ende der Ausbildung > Wie kann optimal auf Prüfungen vorbereitet werden? > Lerndefizite, Lernblockaden und Prüfungsangst

Lerndefizite, Lernblockaden und Prüfungsangst

Häufig leiden Auszubildende unter Lernblockaden und Prüfungsangst. Diese Angst kann sich z. B. im Anstieg des Adrenalinspiegels und der Herzfrequenz, in erhöhter oder verminderter Hautdurchblutung, in Schwitzen, trockenem Mund, Erbrechen, Durchfall bis hin zu Fieber äußern. Das Ausmaß individueller Prüfungsangst steht in Abhängigkeit zu der Bedeutung der Prüfung für den jeweiligen Teilnehmer.

Die Folgen von Prüfungsangst sind oft chaotische und panische Reaktionen in der Prüfungssituation, die mit Verzweiflung einhergehen, so dass auch die vorhandenen Fertigkeiten und Kenntnisse nicht zum Tragen kommen können. Zu einer umfassenden und systematische Prüfungsvorbereitung gehört deshalb auch eine entsprechende Bearbeitung unterschiedlicher Äußerungsformen von Prüfungsangst. Dabei können sich Prüfungsängste auf ganz unterschiedliche Bereiche der Prüfung beziehen:

Prüfungsangst wirkt sich nicht nur negativ auf die Prüfungssituation aus, sondern auch bereits beim Lernen auf die Prüfung. Um frühzeitig auf das Phänomen Prüfungsangst reagieren zu können, ist auf bestimmte Verhaltensweisen des Auszubildenden frühzeitig zu achten. Eine evtl. bestehende Prüfungsangst wird sich früh in der Berufsschule zeigen, da regelmäßige Lernerfolgskontrollen in Form von Klassenarbeiten und Tests durchgeführt werden. Indizien, die auf eine Prüfungsangst hinweisen, können sein, wenn der Auszubildende

Sollte sich der Eindruck bestätigen, dass der Auszubildende Prüfungsangst hat, ist es sehr hilfreich, ein verständnisvolles und kooperatives Gespräch mit dem Auszubildenden zu führen und mit ihm gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Die Kontaktaufnahme zum dualen Partner sichert die Entscheidungen ab.

Das Vorliegen von Prüfungsangst kann das Ausbildungsziel gefährden. In einem solchen Fall kann der Ausbildungsbetrieb die von der Bundesanstalt für Arbeit geförderten Maßnahmen ausbildungsbegleitender Hilfen (abH) in Anspruch nehmen. In der abH werden nicht nur stoffliche Lücken geschlossen, sondern eventuelle bestehende Prüfungsängste durch qualifiziertes Personal bearbeitet.