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Selbst als Prüfer tätig werden

Grafik: Prüfer

Die Tätigkeit des Prüfers ist ehrenamtlich und soll ein wirtschafts- und betriebsnahes Prüfungswesen gewährleisteten. Das Amt eines Prüfers erfordert sind Sachkunde, Urteilsvermögen, pädagogisches Gespür und Verantwortungsbewusstsein.

Der Prüfer ist Mitglied des Prüfungsausschusses und hat im Rahmen der Prüfungsordnung vielfältige Rechte und Pflichten. Der Rahmen seiner Prüftätigkeit wird durch die Prüfungsordnung abgesteckt. Der Prüfer ist durch seine Prüftätigkeit Organmitglied der Kammer. Für etwaige Fehler übernimmt deshalb die Kammer die Haftung

Rechte und Pflichten des Prüfers

Das Ehrenamt eines Prüfers erfordert Engagement und Zeit. Dieser Aufwand ist aber im Verhältnis zum Ertrag zu sehen, der aus dieser Tätigkeit gezogen werden kann. Es gibt eine ganze Reihe guter Gründe für eine Prüftätigkeit:

Der Zeitaufwand für eine Prüfungstätigkeit beträgt zwischen zwei und acht Tagen pro Jahr. Der absolute Zeitaufwand hängt in erster Linie von dem Berufsbild ab und davon, wie viel Zeit sie als Prüfer überhaupt aufwenden wollen. Es existiert die Möglichkeit, dass die Kammern den zeitlichen Aufwand durch eine Aufwandsentschädigung abgelten. Die Höhe der Aufwandsentschädigung bemisst sich an der Anwesenheitszeit und den Aufwendungen wie Fahrt, Telefon etc.

Wer sich für eine Tätigkeit als Prüfer interessiert, aber noch nicht ganz sicher ist, kann bei der zuständigen Kammer anfragen, ob er über eine Gastprüferschaft einmal "reinschnuppern“ kann. Falls eine Prüfertätigkeit in Frage kommt, bieten die Kammern entsprechende Hilfestellungen an.