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Prüfungswesen > Prüfungen und Ende der Ausbildung > Was gilt es bei Zwischen- und Abschlussprüfung zu beachten? > Zwischenprüfung: Anmeldung, Zulassung und Kosten

Zwischenprüfung: Anmeldung, Zulassung und Kosten

Die Anmeldeverfahren können bei den jeweiligen Kammern bzw. Berufsgruppen unterschiedlich sein. Welches Verfahren in Ihrem Kammerbezirk bzw. Berufsgruppe gilt, können Sie bei der zuständigen Kammer bzw. dem Ausbildungsberater erfragen. Die Kammern verfügen in der Regel über Informationsmaterial (Prüfungsordnung zur Zwischenprüfung, Grundsätze der Zwischenprüfung, Informations- oder Merkblatt zur Zwischenprüfung etc.), in dem das Prüfungsverfahren genau beschrieben ist.

Häufig erfolgt die Anmeldung mit einem entsprechenden Anmeldeformular, das durch die Kammern an die Ausbildungsbetriebe frühzeitig versandt wird (bei einigen Kammern erfolgt die Anmeldung z. B. durch die Überweisung der Prüfungsgebühr). Dieses Anmeldeformular ist durch den Betrieb mit Zustimmung des Auszubildenden bei der Kammer bis zum Ablauf einer bestimmten Anmeldefrist einzureichen. Einige Zeit später erhält der Prüfling eine Einladung. Verstreicht die Anmeldefrist, ist keine Teilnahme mehr möglich.

Der Anmeldung sind folgende Unterlagen beizufügen:

Der Ausbildungsbetrieb muss die evtl. notwendigen Werkzeuge und Materialien kostenlos bereitstellen sowie die Prüfungsgebühren (die Höhe ist der Gebührenordnung der Kammern zu entnehmen) entrichten. Weiterhin muss der Ausbildungsbetrieb den Auszubildenden am Prüfungstag der Zwischenprüfung freistellen.

Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung bzw. ein Nachweis ausgestellt, der eine Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung ist. In einem Ergebnisbogen sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit vermerkt. In der Regel werden die erreichten Prozent ausgewiesen sowie zur Orientierung der Kammerdurchschnitt. Die Ergebnisse der Zwischenprüfung erhält der Auszubildende, der Ausbildende sowie die Berufsschule. Die Ergebnisse sollen Hinweise auf Stärken und Schwächen des Auszubildenden geben. Auf dieser Grundlage können alle Beteiligten an der Ausbildung notwendige Korrekturen vornehmen. Bei mangelhaften Ergebnissen kann zusätzlich noch der Ausbildungsberater informiert werden, damit er im Sinne einer Verbesserung der Ausbildungssituation tätig werden kann.