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Prüfungswesen > Prüfungen und Ende der Ausbildung > Was gilt es bei Zwischen- und Abschlussprüfung zu beachten? > Abschlussprüfung: Anmeldung, Zulassung und Kosten

Abschlussprüfung: Anmeldung, Zulassung und Kosten

Bei den Abschlussprüfungen sind die Anmeldeverfahren der zuständigen Kammern bzw. der zu prüfenden Berufsgruppe unterschiedlich. Informationen zu dem gültigen Verfahren erhalten Sie bei der zuständigen Kammer bzw. dem Ausbildungsberater.

Stehen die Termine der Abschlussprüfungen fest, so werden sie in den Mitteilungsblättern der Kammern veröffentlicht. In Fällen zentral erstellter Prüfungsaufgaben gibt es in der Regel auch einheitliche Termine für die schriftlichen Abschlussprüfungen.

Grafik: Zulassungsformen für die Abschlussprüfung

Der Ausbildende muss den Auszubildenden mit seiner Zustimmung zur Prüfung anmelden. Die Anmeldung des Prüflings zur Abschlussprüfung erfolgt in der Regel schriftlich mit Formularen, die die Kammern regelmäßig versenden. Die Anmeldung muss rechtzeitig (vor Ablauf der Anmeldefrist) erfolgen, sonst ist eine Teilnahme an der Prüfung nicht möglich.

An der Abschlussprüfung können nur Prüflinge teilnehmen, die zur Abschlussprüfung zugelassen wurden. Das BBiG unterscheidet vier Zulassungsformen.

Zulassung im Regelfall

Jeder Auszubildende stellt am Ende seiner Ausbildungszeit zu bestimmten Terminen den Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung. Über den Antrag entscheidet die zuständige Stelle. Die Zulassungsvoraussetzungen sind:

Besteht ein Ausbildungsverhältnis, so ist die Prüfung für den Auszubildenden gebührenfrei und die Prüfungsgebühren übernimmt der Ausbildungsbetrieb. Die Höhe der Prüfungsgebühren können Sie der Gebührenordnung der zuständigen Stelle entnehmen. Der Ausbildungsbetrieb übernimmt auch die entstehenden Miet- und Materialkosten. Falls Werkzeug erforderlich ist, so muss dieses dem Auszubildenden zur Verfügung gestellt werden.

Der Ausbildende hat den Auszubildenden am Prüfungstag freizustellen. Nach § 10 (1), 2 JArbSchG sind Jugendliche unter 18 Jahren auch für den Tag, der dem Tag der schriftlichen Abschlussprüfung vorausgeht, freizustellen.

Bei bestandener Abschlussprüfung endet das Ausbildungsverhältnis am Tag der Feststellung des Gesamtergebnisses. Bei nicht bestandener Abschlussprüfung endet das Ausbildungsverhältnis mit dem im Vertrag vorgesehenen Termin. Es verlängert sich auf Verlangen des Auszubildenden bis zur nächst möglichen Wiederholungsprüfung, jedoch höchstens um ein Jahr.

Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden.