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Prüfungswesen > Prüfungen und Ende der Ausbildung > Was gilt es bei Zwischen- und Abschlussprüfung zu beachten? > Zwischenprüfung: Ziel und Gegenstand

Zwischenprüfung: Ziel und Gegenstand

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird während der Ausbildungszeit mindestens eine Zwischenprüfung durchgeführt. Diese Prüfung wird in der Regel vor Beendigung des 2. Ausbildungsjahres durchgeführt und dient der Lernstandsfeststellung. Sie gibt Aufschluss über die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten des Auszubildenden zum Zeitpunkt der Zwischenprüfung. Der Auszubildende ist verpflichtet, an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung teilzunehmen. Sie ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Die Zwischenprüfung, etwa zur Mitte der Ausbildung, dient der Erprobung des „Ernstfalls“ und soll dem Auszubildenden rückspiegeln, welche Anforderungen das Berufsbild an ihn stellt und wie sein momentaner Leistungsstand ist. Es gibt weder ein Bestehen noch ein Nicht-Bestehen. Das Ergebnis der Zwischenprüfung hat keinen Einfluss auf die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses.

Inhalt und Zeitraum der Zwischenprüfungen sind in der Ausbildungsordnung bzw. in der Prüfungsordnung des jeweiligen Berufes geregelt. Die Prüfungsinhalte der Zwischenprüfung sind in der Regel die in der Ausbildungsordnung vorgesehenen Kenntnisse und Fertigkeiten und der im Berufsschulunterricht vermittelte Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Der Zeitraum der prüfungsrelevanten Lerninhalte bzw. Ausbildungsinhalte erstreckt sich also von Ausbildungsbeginn bis zum Zeitpunkt der Zwischenprüfung.

Die Zwischenprüfung sollte eine Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglichen. Idealerweise orientieren sich die Prüfungsaufgaben an beruflichen Arbeitsaufträgen.