Neue Prüfungskultur – neue Ausbildungskultur
Die duale Berufsausbildung passt sich den veränderten beruflichen Anforderungen permanent an. Gerade in den letzten Jahren hat sich in der dualen Ausbildung einiges getan. Neue Ausbildungsberufe entstehen und viele bestehende Berufe werden neu geordnet. Auch die Prüfungsformen wandeln sich. Prüfungen und Prüfungsvorbereitung waren noch nie so gut in den betrieblichen Alltag integrierbar wie heute.
Das hört sich viel versprechend an, wirft aber zunächst einige grundsätzliche Fragen auf. So sehen sich Betriebe mit den folgenden Fragen zu den neuen Prüfungen und der neuen Ausbildungskultur konfrontiert:
- Was bedeutet für mich als Ausbilder oder Ausbildungsverantwortlicher eine Integration der Prüfungen und der Prüfungsvorbereitungen in den betrieblichen Alltag?
- Häufig ist in Fachzeitschriften, auf den Internetseiten der Kammern usw. zu lesen, dass die moderne duale Ausbildung ganzheitlich, handlungs- bzw. prozessorientiert sein soll. Aber was bedeutet das für die Ausbildung und wie kann ich meinen Nachwuchs im Sinne der Ganzheitlichkeit, Handlungs- und Prozessorientierung ausbilden?
- In wie fern beeinflussen und verändern die neuen Prüfungsformen die Ausbildung? Wie kann man die neuen Prüfungsformen in einer prozessorientierten Ausbildung umsetzen?
- In welchen Ausbildungsberufen werden welche neuen Prüfungsformen eingesetzt?
- Worum handelt es sich bei der Ganzheitlichen Aufgaben, der Betrieblichen Projektarbeit, dem Prüfungsstück, dem Betrieblichen Auftrag, dem Fachgespräch und der Dokumentation ganz konkret? Welche Anforderungen stellen diese Prüfungsformen an die Ausbildung und den Auszubildenden?
- Wer unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der neuen Prüfungen?
- Welchen Nutzen hat mein Betrieb von den neuen Prüfungen und der neuen Ausbildungskultur? Früher haben wir unsere Auszubildenden doch auch gut ausgebildet!?
Die folgenden Seiten geben Antworten auf diese Fragen und verstehen sich als eine Art Wegweiser für die neuen Prüfungsformen für Sie als Ausbilder.
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