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Wo gibt es Unterstützung?

Bei der Einführung von neuen Prüfungsformen gibt es von Seiten des Bundes, der Länder, der Gewerkschaften und Verbände ein breites Informationsangebot. Wie Prüfungen idealtypisch ablaufen, wird auf Tagungen vorgestellt und über Internet und Broschüren propagiert. Doch mit diesen allgemeinen Informationen ist es nicht getan. Unternehmen wünschen sich möglichst praxisnahe Informationsangebote:

„Wir brauchen anschauliche Beispiele im Sinne eines Best Practice“,

so ein Ausbildungsverantwortlicher eines großen Unternehmens im Elektrobereich. Bei kleineren Unternehmen sind zudem konkrete Hilfestellungen bei der Planung und Umsetzung der neuen Prüfungsformen gefragt. Der Unterstützungsbedarf der Betriebe in der Ausbildung (Download zur Unternehmensbefragung, DOC-Datei, 223KB) ist heterogen und so ist auch das Angebot an Unterstützungsleistungen vielfältig. Hilfestellungen zur praktischen Umsetzung in Form von Werkzeugen und Arbeitsmaterialien wie Übersichten, Checklisten und Leitfäden sind über Internetportale für AusbilderInnen verfügbar. Ausbilderforen im Internet bieten zudem die Möglichkeit, mit Ausbildungsverantwortlichen anderer Unternehmen Tipps und Tricks zum Thema Prüfungen auszutauschen. Ein persönlicher Erfahrungsaustausch auch in Prüfungsfragen von Betriebspraktikern und weiteren Akteuren der Ausbildung wie Vertretern von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsschulen findet in Workshops und Diskussionsrunden statt. Entsprechende themenbezogene Veranstaltungen organisieren regionale Initiativen externen Ausbildungsmanagements. Die Kooperation von Unternehmen in der Ausbildung muss aber nicht beim Erfahrungsaustausch stehen bleiben. Unternehmen können ihre Ausbildungskapazitäten bündeln, indem sie sich in regionalen Netzwerken zusammenschließen. Beratung einzelner Unternehmen in Fragen rund um die Ausbildung leisten die Kammern direkt oder auch Anbieter externen Ausbildungsmanagements. Im Einzelfall bietet externes Ausbildungsmanagement im Zuge der Ausbildungsbegleitung sogar an, Ausbildungsaktivitäten wie die betriebliche Ausbildungsplanung oder die Prüfungsvorbereitung der Auszubildenden für Betriebe zu übernehmen.