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Warum neue Prüfungsformen?

Die neuen Prüfungsformen gewährleisten eine bessere Vorbereitung der Auszubildenden auf den Beruf – auf das "echte Leben“. Denn die neuen Prüfungen bilden die zukünftigen Aufgaben im Unternehmen besser ab als die bisherigen Prüfungsformen. Ausbildungsverantwortliche – befragt wurden Ausbilder/innen im gewerblich-technischen Bereich – sehen als weitere Vorteile der neuen Prüfungsformen:

Betriebspraktiker, die bereits Erfahrungen mit den neuen Prüfungsformen haben, schätzen, dass diese die tatsächlichen beruflichen Anforderungen eines Berufsbereiches authentisch widerspiegeln. Gegenstand der Prüfung ist ein Ausschnitt aus dem ganz normalen Berufsalltag. Die Auszubildenden weisen an praxisnahen Aufgaben ihre berufliche Befähigung nach. Entweder stammen die Aufgaben direkt aus dem Arbeitsalltag im Unternehmen oder sie bilden berufstypische Arbeitsprozesse zumindest realitätsnah ab. Im besten Fall macht der Auszubildende in der Prüfung in etwa das gleiche, was er auch sonst im Unternehmen macht. So kann die Ausbildung ganz auf den Einsatzbereich des Auszubildenden im Unternehmen abgestimmt werden. Ausgebildet wird auf die betrieblichen Belange hin, eine gesonderte Prüfungsvorbreitung entfällt weitgehend. Ganz nach dem Grundsatz „Nicht für die Prüfung, sondern für das Berufsleben lernen wir“ wird ein fließender Übergang zwischen Ausbildung und Beschäftigung angestrebt. Diese Grundgedanken der neuen Prüfungsformen sind bei Ausbildungsverantwortlichen und Prüfern weitgehend akzeptiert. Bei einzelnen Berufsbildern wird sogar ein noch stärkerer Praxisbezug der Prüfungen gewünscht.

Weitere Informationen stellen Ihnen diese Internet-Seiten zur Verfügung: