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Neue betriebliche Anforderungen

Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Dieser Tatsache müssen sich auch Betriebe stellen. In den letzten Jahren trugen hauptsächlich die folgenden Faktoren bzw. Rahmenbedingungen dazu bei, dass sich in den einzelnen Berufen neue Anforderungen an den Betrieb und seine Fachkräfte ergaben:

Betriebe mussten bzw. müssen in Folge dessen ihre Wertschöpfung, ihre Innovationsfähigkeit und ihre Dienstleistungsbereitschaft erhöhen sowie moderne Arbeitsorganisationsformen, neue Technologien und Qualitätsmanagement einführen, um am Markt bestehen zu können. Dies hat Auswirkungen auf die Fachkräfte im Betrieb und deren Ausbildung. Die Fachkräfte müssen in der Lage sein, Kunden zu beraten bzw. ihnen adäquate Leistungen anzubieten, Qualität zu sichern, entlang einer Prozesskette zu arbeiten, mitzudenken usw. Dies setzt ein großes Spektrum an beruflichen Fähigkeiten voraus und beschränkt sich nicht mehr darauf, bestimmte Maschinen ausschließlich bedienen zu können Bekanntlich haben derartige Kenntnisse ein „Haltbarkeitsdatum“ und veralten spätestens dann, wenn neue Maschinen und Technologien eingeführt werden. Die Fachkraft von heute muss für ihre Arbeit Verantwortung übernehmen und ein Generalist sein, der über eine große Handlungskompetenz verfügt.

Wenn sich wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Anforderungen an Fachkräfte verändern, muss die duale Berufsausbildung darauf reagieren. Im Zuge dessen wurden Ausbildungsordnungen, Rahmenlehrpläne und Prüfungen neu gestaltet bzw. neu entworfen. Bei der Entwicklung und Neuordnung der Berufe sind Praxisbezug und die Berücksichtigung von Arbeits- und Geschäftsprozessen zentral, um der Änderung der betrieblichen Anforderungen Rechnung zu tragen.

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