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Die integrierte Prüfung der technischen Zeichner

Die integrierte Prüfung wurde im Zuge der Ausbildungsneuordnung der technischen Zeichner mit dem Anspruch eingeführt, berufliche Handlungskompetenz prüfbar zu machen. Kenntnisse und Fertigkeiten werden integriert in einer dem betrieblichen Alltag entlehnten Aufgabenstellung abgefordert.

Der Prüfling bearbeitet in maximal 13 Stunden drei Aufgaben, bei denen technische Unterlagen anzufertigen sind. Bei zwei Aufgaben sind zudem noch schriftlich Fragen zu beantworten. Bestandteil einer Aufgabe ist die Arbeit mit CAD-Systemen (Computer Aided Design) - die Auszubildenden arbeiten während der Prüfung mit den auch in den Unternehmen gebräuchlichen Programmen.

Zugegeben durch die Neugestaltung der Prüfung ist der Prüfungsaufwand moderat gestiegen. Im Durchschnitt stiegen der organisatorische Aufwand, die zeitliche Belastung der Prüfer und die mit der Durchführung der Prüfung verbundenen Kosten um insgesamt 15%. Dieser Mehraufwand wird aus Sicht der betrieblichen Praxis jedoch mehr als aufgewogen, dadurch, dass es durch die integrierte Prüfung gelungen ist, berufliches Handeln realitätsnah abzubilden und die Prüfung praxisnah zu gestalten (vgl. Integrierte Prüfung – Evaluationsergebnisse Berufsbildungsbericht 2002). Wegen der insgesamt positiven Bewertung der Grundidee der integrierten Prüfung wurde diese neue Prüfungsform zum Vorbild für die Neuausrichtung der Prüfungen in zahlreichen Berufsbildern.

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