Fotoelement Atmo
Logos: Ausbildernetz plus, bfz, f-bb
Logo: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Themennavigation öffnenThemennavigation
Prüfungswesen > Neue Prüfungskultur – neue Ausbildungskultur > Wie wird geprüft? > Die gestaltungsoffene Abschlussprüfung bei den Mediengestaltern für Digital- und Printmedien

Die gestaltungsoffene Abschlussprüfung bei den Mediengestaltern für Digital- und Printmedien

Modulare Ausbildung

Der Ausbildungsberuf Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien wurde 1998 eingeführt und ersetzte fünf Berufe in der Druckvorstufe. Ziel war es, die Ausbildung so zu gestalten, dass möglichst viele Unternehmen dual ausbilden können. Daher sollte die Ausbildung unabhängig sein von

Dies wurde durch einen modularen Aufbau der Ausbildung erreicht. So zeichnet sich der Beruf Mediengestalter für Digital- und Printmedien durch eine doppelte Differenzierungsmöglichkeit aus. Denn es stehen zum einen vier Fachrichtungen zur Auswahl: Medienberatung, Mediendesign, Medienoperating und Medientechnik. Zum anderen ermöglichen Wahlqualifikationseinheiten eine Ausbildung entsprechend der betrieblichen Spezialisierung.
Das Modell der modularen Ausbildung hat dadurch den entscheidenden Vorteil, auf Änderungen flexibel reagieren zu können. Dies trägt dem Umstand der technischen Weiterentwicklung und der Veränderungen der Anforderungsprofile in dieser Brache Rechnung.

Gestaltungsoffene Abschlussprüfung

Den Prinzipien der Wahlfreiheit während der Ausbildung wird auch die gestaltungsoffene Abschlussprüfung gerecht. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil und ist praxisnah sowie handlungsorientiert angelegt. Die Prüfungsaufgaben beinhalten Arbeits- und Anforderungsgebiete, die für den Beruf des Mediengestalters typisch sind. Diese handlungsorientierten Aufgaben sind auf die Anwendung von Wissen und Können des Prüflings ausgerichtet.
Während des praktischen Prüfungsteils müssen die Auszubildenden aller vier Fachrichtungen in maximal 7 Stunden:
1. ein Lösungskonzept für eine praktische Aufgabe entwickeln und dokumentieren,
2. die entwickelte Lösung umsetzen und
3. Aufgaben bearbeiten, die sich auf die gewählten Qualifizierungsbausteine beziehen.
4. die Auszubildenden der Richtung Medienberatung müssen zusätzlich die erarbeitete Konzeption präsentieren.
Beim schriftlichen Prüfungsteil werden praxisbezogene Aufgaben aus den Bereichen

schriftlich bearbeitet. Dabei handelt es sich um fachrichtungsübergreifende und fachrichtungsspezifische Aufgaben.

Grafik: Abschlussprüfung Mediengestalter

Quelle: Ebbinghaus, M.: Ergebnisse aus der Sachstandsanalyse zur Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien


Dieses moderne Ausbildungs- und Prüfungskonzept hat sich gerade für Jugendliche und junge Menschen als attraktive Alternative zu konventionellen Ausbildungen erwiesen. Denn der Beruf Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien ist nach wie vor sehr gefragt. Jahr für Jahr übersteigt die Zahl der Bewerber ganz erheblich die Zahl der Ausbildungsplätze. Attraktiv sind für den Auszubildenden neben den Inhalten der Ausbildung auch der modulare Aufbau der Ausbildung und die gestaltungsoffene Prüfung.

Hier können Sie weiter lesen:

Weitere Informationen stellen Ihnen diese Internet-Seiten zur Verfügung: