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Die schriftliche Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung umfasst üblicherweise das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf mit Lichtbild und die Schulzeugnisse.

Das Bewerbungsschreiben
Die Bewerbungsschreiben haben eine Aussagekraft hinsichtlich der Sorgfalt, mit der sie erstellt worden sind. Weicht ein Bewerbungsschreiben im negativen Sinne von der Norm ab, z. B. durch grobe Rechtschreibfehler, beschmutzte Briefbögen, geknickte Zeugniskopien, unleserlich erstellte Anschriften auf den Briefumschlägen, so ist dies häufig ein Ausschlusskriterium.

Manchen jungen Menschen ist allerdings die Bedeutung einer Bewerbung als eine "Werbung für sich" oftmals nicht im vollen Umfang bewusst. Von daher sollte die äußere Form der Bewerbungsunterlagen nicht das alleinige Kriterium der Beurteilung sein.

Der Lebenslauf
Der Lebenslauf wird heute üblicherweise mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt. Die Standardform ist der tabellarische Lebenslauf.

Handschriftlich abgefasste Lebensläufe werden zwar von einigen Unternehmen noch verlangt, aber aus einer Handschrift wird heute wohl niemand mehr ein Urteil über die Ausbildungsfähigkeit ableiten.

Der Lebenslauf liefert wichtige Informationen über die persönlichen Daten des Ausbildungsplatzbewerbers. Interessant sind auch die Dinge, die nicht im Lebenslauf stehen: Eventuelle Lücken im Lebenslauf sind ein wichtiger Ansatzpunkt für Rückfragen im Vorstellungsgespräch.

Das Lichtbild
Das Lichtbild gehört zu den erforderlichen Bewerbungsunterlagen und bietet einen ersten optischen Eindruck des Bewerbers. Allerdings sollte die Aussagekraft eines Bildes nicht überbewertet werden. Vielleicht wird durch das Bild ein sympathischer oder auch unsympathischer Eindruck vermittelt. Schlussfolgerungen über die Person und deren berufliche Eignung sollten aber besser aus aussagekräftigeren Unterlagen gezogen werden.

Die Schulzeugnisse
Die Zeugnisse haben einen hohen Informationswert hinsichtlich der Frage, ob ein Bewerber den theoretischen Anforderungen des Berufs gewachsen ist. Entscheidend sind hier vor allem die für den jeweiligen Beruf wichtigen Fächer. Es ist aufschlussreich, nicht nur das letzte Zeugnis sondern auch ältere Zeugnisse mit einzubeziehen. So kann auch die Entwicklung des Leistungsniveaus eines Bewerbers beurteilt werden.

Auch Fehlzeiten und die Beurteilung von Sozialkompetenzen (etwa Pünktlichkeit), die in einigen Bundesländern wieder in die Zeugnisse aufgenommen worden sind, können dem Unternehmen wichtige Erkenntnisse über den Bewerber geben.