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Einstiegsqualifizierung (EQ)

Die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) wurde im Rahmen des Ausbildungspaktes entwickelt, um Bewerbern mit eingeschränkter Vermittlungsperspektive als Brücke in die Berufsausbildung zu dienen.

Arbeitgeber, die EQ durchführen, können mit einem Zuschuss zur Vergütung in Höhe von bis zu 212 Euro (Stand 08/2008) monatlich von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Zum 1. Oktober 2007 wurde die Förderung der Einstiegsqualifizierung als Arbeitgeberleistung gesetzlich verankert (§ 235b SGB III).

Die Einstiegsqualifizierung bietet verschiedene Vorteile:

Voraussetzung für die Förderung ist der Abschluss eines Praktikumvertrages zwischen dem Arbeitgeber und dem Jugendlichen sowie die Beantragung bei der örtlich zuständigen Agentur für Arbeit. Eine Kopie dieses Antrages ist bei der Industrie- und Handelskammer vorzulegen.

Am Ende der Einstiegsqualifizierung stellt der Betrieb dem Praktikanten ein Zertifikat über die erworbenen Qualifikationen aus, das von den Kammern anerkannt wird. So wird eine Aufwertung des Praktikums und vor allem eine Verkürzung späterer Ausbildungszeiten durch Anrechnung des Praktikums um bis zu 6 Monate angestrebt.

Detaillierte Hilfestellungen zu den zu vermittelnden Qualifikationen aber auch zu allen Formalitäten (Vordrucke, Formulare, Checklisten, etc.) gibt es im Internet unter:

Persönliche Beratung bieten die örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit sowie die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern.