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Vor der Ausbildung > Vor dem Einstieg: Information / Vorbereitung > Welche Einflussgrößen muss ich beachten? > Kammern (IHK, Handwerkskammer, Kammern für freie Berufe)

Kammern (IHK, Handwerkskammer, Kammern für freie Berufe)

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) vertreten das Interesse ihrer zugehörigen Unternehmen gegenüber den Kommunen, Landesregierungen, regionalen staatlichen Stellen und durch den DIHK gegenüber der Bundesregierung und der Europäischen Kommission. Zu den Handwerkskammern gehören die selbständigen Handwerker, die Inhaber handwerksähnlicher Betriebe sowie die Gesellen und die anderen Beschäftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in diesen Betrieben. Des weiteren gibt es einige Länder mit eigener Landwirtschaftskammer sowie verschiedene Kammern für die freien Berufe.

Viele Aufgaben des Berufsbildungsgesetzes werden den zuständigen Kammern übertragen. Zuständige Stellen für die Ausbildung in Gewerbebetrieben, die nicht zum Handwerk zählen, sind die Industrie- und Handelskammern, für die Ausbildung im Handwerk die Handwerkskammern. Unter anderem werden sie damit beauftragt, die Eignung der Unternehmen zur Berufsausbildung zu prüfen, die berufliche Ausbildung zu fördern und zu überwachen sowie die Abnahme von Prüfungen für die anerkannten Ausbildungsberufe durchzuführen.

Über diesen gesetzlichen Auftrag hinaus akquirieren die Kammern neue Ausbildungsstellen bei ihren Mitgliedsunternehmen oder helfen im Fall einer Insolvenz bei der Vermittlung der Auszubildenden in neue Stellen. Außerdem engagieren sie sich durch geeignete Angebote aktiv in der Lehrstellenvermittlung. In den IHKs stehen Ausbildungsberater als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung.

Informationen im Internet: