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Vor dem Einstieg: Information und Vorbereitung

Ausbilder mit Fragezeichen in Gedankenblase, umgeben von Paragraphen, Uhr und Geld

Unternehmer kennen viele gute Gründe dafür, Lehrstellen einzurichten und eine Ausbildung im eigenen Betrieb durchzuführen: Ausbildung sichert dem Betrieb loyale und mit dem Betriebsablauf vertraute Nachwuchskräfte, sie reduziert die mit der Einstellung und Qualifizierung externer Fachkräfte verbundenen Kosten und trägt zur Erhöhung von Image und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.

Um vor allem kleine und mittlere Betriebe in ihrer Ausbildungstätigkeit zu unterstützen und auf diese Weise auch zusätzliche Ausbildungsplätze und neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, haben Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Bundesregierung in den letzten Jahren neben der Intensivierung laufender Programme im Bereich der betrieblichen Ausbildung viele neue Maßnahmen, Kampagnen und Initiativen gestartet.

Neben diesen maßgeblichen Institutionen gibt es weitere Rahmenbedingungen, welche die innerbetriebliche Ausbildung beeinflussen oder bestimmen und die deshalb im Ausbildungsplan zu berücksichtigen sind. Hierzu gehören zum Beispiel grundlegende Gesetze wie das Sozialgesetzbuch oder das Berufsbildungsgesetz, Vorgaben der zuständigen Ministerien, Aktionen von Seiten der Arbeitgeberverbände oder der Gewerkschaften und vieles andere mehr.

Nach der Entscheidung für Ausbildung steht die Ermittlung des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf dem Plan. Sie basiert im wesentlichen auf Entscheidungen darüber, wo in den nächsten Jahren die Schwerpunkte der Entwicklung des Unternehmens sein werden, in welchen Berufen diese Kernkompetenzen am deutlichsten ausgeprägt sind, welche Ausbildungsberufe zu den gewünschten Berufsbildern führen und wie viele Fachkräfte in welchen Bereichen mittelfristig benötigt werden.

Um sicherzustellen, dass der Auszubildende die zum Abschluss seiner Lehre notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse auch erwerben kann, sollte (und muss) jeder Ausbildungsbetrieb vor Beginn der Ausbildung prüfen, ob die lt. Berufsbildungsgesetz vorgeschriebenen Mindestanforderungen an Ausbildungsstätte und Ausbilder(innen) erfüllt sind. Die jeweils zuständige Kammer steht den Betrieben hierbei beratend zur Seite und sie fällt auch die Entscheidung darüber, ob die Vorgaben erfüllt sind.