
Für die Ausbildung im Betrieb wird zunehmend auch E-Learning eingesetzt. Der Auszubildende lernt selbstgesteuert und hat zunächst keine Unterstützung außer der Hilfefunktion in seinem Softwareprogramm. Deshalb sollte ein Unternehmen, das computergestützt ausbildet, ein Tele-Tutoringkonzept einführen.
Was ist Tele-Tutoring?
Tele-Tutoring ermöglicht es dem Auszubildenden, sich mit einem Fachmann in Verbindung zu setzen, der ihn bei Fragen oder Schwierigkeiten mit dem Lernprogramm berät. Dieser Fachmann ist in der Regel nicht vor Ort, deshalb spricht man von einem "Tele-Tutor". Der Tele-Tutor ist per Telefon oder online ansprechbar, wodurch der Auszubildende flexible Unterstützung zu dem Zeitpunkt bekommt, an dem er sie benötigt, also "just in time".
Kompetenzen des Tele-Tutors
Innere Einstellungen des Tele-Tutors zum Auszubildenden
Generell gilt für die Beziehung zwischen Tele-Tutor und Auszubildendem dasselbe wie für den Ausbilder: sie sollte annehmend unterstützend sein und dennoch dafür sorgen, dass die Verantwortung für das Lernen beim Auszubildenden bleibt. Die innere Einstellung des Tele-Tutors zum Auszubildenden folgt idealerweise drei Leitlinien:
Mit der Befolgung dieser drei Leitlinien bewirkt der Tele-Tutor, dass auch der Auszubildende durch das Lernen am Vorbild in diese innere Einstellung hineinwächst.
Den exemplarischen Ablauf eines Tele-Tutoring-Prozesses können Sie hier herunterladen (Download als DOC-Datei, 226KB).
© f-bb (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung)