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Unterstützung und Entlastung

Als Dienstleistung, die sich an ausbildende bzw. ausbildungswillige Unternehmen wendet, beinhaltet externes Ausbildungsmanagement eine umfangreiche Servicepalette. Alle Leistungen bedürfen der engen Kooperation mit Unternehmens- und Ausbildungsverantwortlichen.

Ermittlung des Fachkräftebedarfs: Eine Analyse der Geschäftsprozesse und Unternehmensplanungen ermittelt den mittelfristigen Fachkräftebedarf (in drei bis fünf Jahren). Ein zentraler Gesichtspunkt dieser Analyse ist die Beantwortung der Frage: „Make it or buy it?“ Soll das Unternehmen selbst ausbilden oder kann es erwarten, die in Zukunft benötigten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt vorzufinden? Nicht nur die bekannte demografische Entwicklung, sondern auch die besonderen unternehmensspezifischen Anforderungen liefern Anhaltspunkte dafür, dass ausbildende Unternehmen den sichereren Weg in die Zukunft einschlagen.

Wahl geeigneter Ausbildungsberufe: Die Berufsausbildung unterliegt einem kontinuierlichen Änderungs- und Erneuerungsprozess, jedes Jahr werden neue Ausbildungsberufe geschaffen. Der Ausbildungsberater hilft dabei, für die Unternehmensziele passgenaue Ausbildungsberufe zu identifizieren, auch im Hinblick auf die erforderliche Ausbildungsberechtigung.

Ausbilden im Verbund: Gerade kleinere Unternehmen sind nicht immer in der Lage, das gesamte Spektrum einer Berufsausbildung abzudecken. Diese Ausbildungshürde kann durch eine Verbundausbildung überwunden werden, in der Auszubildende einen Teil der Ausbildung in anderen Unternehmen oder Institutionen absolvieren. Der Ausbildungsberater informiert über die Möglichkeiten und vermittelt die passenden Kontakte.

Auswahl geeigneter Azubis: Betriebspraktika und weitergehende Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen sind von Vorteil, um frühzeitig Kontakt mit für die gewünschte Ausbildung geeigneten Jugendlichen herzustellen. Darüber hinaus informiert der Ausbildungsberater über den Einsatz von Testverfahren und Führen von Bewerbungsgesprächen.

Ausbildungsorganisation: Vor allem in Betrieben, die noch keine oder nur wenig Erfahrung in der Berufsausbildung haben, kann der Ausbildungsauftrag in Konflikt zu den betrieblichen Standardabläufen geraten.

Zusatzqualifizierung für Azubis: Eine Tendenz in der Modernisierung der Berufsausbildung besteht darin, bereits frühzeitig Zusatzqualifizierungen zur Regelausbildung anzubieten. Externes Ausbildungsmanagement informiert über die in der Region vorhandenen Qualifizierungsmöglichkeiten und unterstützt die Auswahl der für den jeweiligen Betrieb passenden Angebote.

Prüfungsvorbereitung: Die modernisierten Prüfungsordnungen erfordern eine stärkere Beteiligung des Unternehmens an der Prüfungsvorbereitung und am Prüfungsvorgang. Externes Ausbildungsmanagement optimiert die Prüfungsvorbereitung und hilft bei der Entwicklung geeigneter Praxisprojekte, die zugleich einen Beitrag zur betrieblichen Produktivität leisten können.

Weiterbildung für Ausbildungsverantwortliche: Inhaltlich, rechtlich und pädagogisch unterliegt die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen einem steten Wandel. Auch für Ausbildungsverantwortliche wird das Prinzip des „lebenslangen Lernens“ immer mehr zur Regel. Externes Ausbildungsmanagement bietet Workshops, Seminare und Informationsveranstaltungen zu allen die Ausbildung betreffenden Themenbereichen an.

Integration in Netzwerke: Im Rahmen regionaler und überregionaler Initiativen sind eine Reihe von – zumeist internetbasierten – Netzwerken rund um die duale Ausbildung entstanden. Diese Netzwerke und Portale dienen der Informationsbeschaffung, dem Erfahrungsaustausch, dem Kennen lernen von „Good-Practice-„Beispielen und der konkreten Vermittlung von Ausbildungsplätzen. Externes Ausbildungsmanagement unterstützt Unternehmen bei der vielfältigen Nutzung dieser neuartigen Kommunikationsplattformen.

Kontakte zu Institutionen: Staatliche Stellen, Kammern, Verbände, Schulen, die Bundesagentur für Arbeit und auch gewerkschaftsnahe Einrichtungen unterhalten ein reichhaltiges Serviceangebot für ausbildende Unternehmen, bis hin zu beträchtlichen finanziellen Förderleistungen. Viele Unternehmen scheuen jedoch eine Inanspruchnahme dieser Institutionen wegen der – nicht immer unbegründeten – Vermutung, Externes Ausbildungsmanagement informiert über die aktuellen Angebote und Fördermöglichkeiten und hilft dabei, „auf kurzem Weg“ für das Unternehmen relevante Kontakte zu initiieren.

Wo sind weitere Informationen zu finden?

Checkliste: Welche Unterstützung ist für unser Unternehmen sinnvoll? Hier können Sie die Checkliste herunterladen (Download als DOC-Datei, 228KB)

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