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Motivation

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Im Verlauf einer zwei- bis dreijährigen Ausbildung werden die jungen Leute nicht immer gleichmäßig motiviert an ihre Aufgaben herangehen. Es ist ganz natürlich, dass sich auch einmal ein Motivationstief einstellt. Der Ausbilder als Lernbegleiter ist dann aufgefordert, den Auszubildenden während dieser Tiefs zu unterstützen und positive Impulse zu geben. Letztlich muss der Auszubildende zwar selbst aus seinem Motivationsloch herausfinden und Verantwortung für seine Ausbildung übernehmen, der Ausbilder kann allerdings geeignete Rahmenbedingungen schaffen und gewissermaßen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

Bei der Arbeit mit Gruppen können drei Ebenen unterschieden werden, die unmittelbare Auswirkungen auf die Motivation der Auszubildenden haben:

Inhaltliche Ebene:
Hier kann man motivieren, indem wichtige und interessante Themen auch interessant und anschaulich dargestellt werden! Sehr hilfreich ist es, Bezüge zwischen dem Thema und der unmittelbaren Lebens- und Arbeitswelt der Auszubildenden herzustellen.

Didaktische Ebene:
Auf der didaktischen Ebene fördern ein gut durchdachter Wechsel der Methoden und Lernformen (z. B. erst Input, dann Gruppenarbeit, dann Einzelarbeit. Ein gut geplanter Medieneinsatz erhöht die Aufmerksamkeit und die Motivation.

Verhaltens-Ebene:
Durch eigenes engagiertes Verhalten kann der Ausbilder die Auszubildenden über das Vorbild seiner Person "mitreißen".