
Wenn alles gut läuft in der Lehrlingsausbildung, können die Verantwortlichen "es auch locker angehen lassen" und vielleicht mal ein Auge zudrücken. Anders, wenn zu erwarten ist, dass man es mit Jugendlichen zu tun bekommt, die aufgrund von Lern- und anderen Beeinträchtigungen eine besondere Aufmerksamkeit brauchen.
Vor den einzelnen methodischen Hilfen sollen deshalb einige grundlegende Prinzipien in Erinnerung gerufen werden, die sich in der Ausbildungsarbeit bewährt haben, und die deshalb - in unterschiedlich intensiver Ausprägung - auch die Basis bilden für die eigentlichen Lösungsansätze:
Die drei folgenden Handlungsgrundsätze erleichtern den Ausbildungsalltag:
Mit den nachfolgend vorgestellten methodischen Ansätzen ist die Erwartung verknüpft, dass dadurch Lernbeeinträchtigungen und ihren Folgen entgegengewirkt werden kann und deshalb viele Konflikte gar nicht erst auftreten. All diese Methoden basieren auf der Grundlage des kontinuierlichen und konstruktiven Gesprächs. Nicht nur Ausbilder und Auszubildender sind damit gemeint, sondern alle, die im Betrieb, in der Berufsschule - evtl. auch im häuslichen Umfeld – dazu beitragen können, dass die Ausbildung ein Erfolg wird.
Neben den hier vorgestellten innerbetrieblichen Lösungsansätzen kann der Betrieb auf zahl-reiche außerbetriebliche Methoden wie ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) zurückgreifen, die von den Arbeitsagenturen gefördert werden. Weitere externe Unterstützungsmaßnahmen sind im Kapitel Weiterführende Informationen zusammengestellt. Es finden sich dort auch Hinweise zum einschlägigen Informationsangebot des Internet.
Die folgende Gegenüberstellung dient der schnellen Orientierung. Sie zeigt auf der einen Seite lernbezogene Beeinträchtigungen bzw. ihren Äußerungsformen. Auf der anderen Seite finden Sie die Methoden und Lösungsansätze, die den Ausbildern zur Verfügung stehen: Überblick Lösungsansätze (Quickcheck)(Download als DOC-Datei, 250KB)
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