Fotoelement Atmo
Logos: Ausbildernetz plus, bfz, f-bb
Logo: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Themennavigation öffnenThemennavigation
Während der Ausbildung > Ausbilden mit Lern- und Arbeitsaufgaben > Arbeitsaufgaben zu Lernaufgaben machen > Begleiten und Kontrollieren
7. Schritt | 8. Schritt | 9. Schritt

9. Schritt: Auswertung und Eignungskontrolle von Lern- und Arbeitsaufgaben

In der Abschlusspräsentation hat der Auszubildende vor seiner Zuhörerschaft Rede und Antwort gestanden. Er hat seine Ergebnisse und den Weg, der ihn dazu geführt hat, vorgestellt. Begleitung und Kontrolle von Lern- und Arbeitsaufgaben beziehen sich jedoch nicht nur auf die Leistung des Auszubildenden. Es gibt weitere Faktoren, die die erzielten Resultate beeinflussen. Die wichtigsten sind: die Beschaffenheit der Aufgabe selbst und die Qualität der Lernberatung während der Bearbeitungsphasen. (Ein vierter Faktor ließe sich in den betrieblichen Randbedingungen sehen – wenngleich von etwas anderer Natur, da die Betroffenen diese nur in engen Grenzen beeinflussen können.)

Bei der Bewertung einer Lern- und Arbeitsaufgabe geht es um den Vergleich zwischen den anfangs formulierten Zielen und den erreichten Resultaten. Wenn Soll und Ist voneinander bemerkenswert abweichen, ist Ursachenforschung nötig.

Auch hier reicht es nicht, die Abweichung im Resultat festzustellen. Wer die Gründe für eine Diskrepanz erkennen will, muss sie entweder in der Konzeption der Aufgabe oder entlang ihrer Bearbeitungsphasen suchen.

Eine wichtige Grundlage für Letzteres bieten die Aufzeichnungen und Materialien, die der Ausbilder – aber auch der Auszubildende – während der Bearbeitung der Aufgabe angefertigt haben. Entscheidungen, Weichenstellungen und Einflussfaktoren können damit rekonstruiert und fruchtbar gemacht werden für Verbesserungen – in der Vorbereitung der Aufgabe (Schritte 3 bis 5) oder in der laufenden Betreuung der Auszubildenden (vor allem Schritt 6).

Grafik: Evaluation der Lern- und Arbeitsaufgaben Die angenommenen und angestrebten Potenziale zu betrachten und sie den Resultaten gegenüber zu stellen, führt zur Aufgabenkonzeption als möglicher Quelle von nicht erreichten Ergebnissen:

Wenn Potential und Realisierung durchgängig, d.h. bei der Mehrzahl der Auszubildenden, auseinander fallen, ist das ein starker Hinweis auf eine konzeptionelle Ursache.

Evaluation – kurz und knapp:

Ein Muster für einen Evaluationsformular zur Bewertung von Lern- und Arbeitsaufgaben durch Auszubildende, Ausbilder und andere Beteiligte finden sie hier: Feedbackbogen (Download als DOC-Datei, 69 KB).

7. Schritt | 8. Schritt | 9. Schritt

Seitenanfang