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Betriebliche Lernorte

Die fachpraktische Ausbildung findet im Betrieb statt. Dazu stehen unterschiedliche Lernorte zur Verfügung:

Der ausbildungswirksame Arbeitsplatz ist üblicher Weise der zentrale Lernort während der betrieblichen Ausbildung. Je nach Ausbildungsberuf kann er sich beispielsweise in der Produktion oder auch in der Verwaltungsabteilung befinden. Vorteil ist, dass die Auszubildenden im Prozess der Arbeit lernen, in die realen Arbeitsprozesse eingebunden sind und nicht nur fachliche, sondern auch methodische und soziale Kompetenzen beispielsweise im Kontakt mit Vorgesetzten oder auch Kunden erwerben. Nicht jeder Arbeitsplatz ist auch für die Ausbildung geeignet. Erforderlich sind beispielsweise die notwendige Ausstattung mit Lehrmitteln oder die Begleitung durch qualifiziertes Ausbildungspersonal.

Die Lehrwerkstatt ist eine eigens für Ausbildungszwecke eingerichtete Betriebsabteilung. Sie ermöglicht den Auszubildenden vor allem durch ihre räumliche Trennung vom betrieblichen Arbeitsalltag ein relativ störungsunanfälliges Lernen. Eine eigene betriebliche Lernwerkstatt ist hauptsächlich in Großunternehmen anzutreffen.

Unter Ausbildungsecke versteht man einen von der eigentlichen Produktion und der betriebliche Arbeit abgegrenzten Raumanteil, der Ausbildungszwecken dient. Die Ausbildungsecke soll so ausgestattet sein, dass alle für eine gegebene Ausbildungseinheit erforderlichen Fertigkeiten vermittelt und geübt werden können.

Gegenüber einer Lehrwerkstatt haben Ausbildungsecken

Die Eignung eines Betriebs als Ausbildungsstätte ist unter anderem im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und im Gesetz zur Ordnung des Handwerks (HwO) geregelt. Auszüge aus diesen Gesetzen stehen hier bereit (Download als DOC-Datei, 220KB).