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Überbetriebliche Unterweisung

Betrieben, die auf Grund technischer Ausstattungsmerkmale oder betriebswirtschaftlicher Kalkulationen keine Vollausbildung durchführen können oder möchten, steht die Möglichkeit offen, fehlende Elemente der betrieblichen Ausbildung extern - z. B. durch überbetriebliche Unterweisung - zu ergänzen. Die überbetriebliche Ausbildungsstätte ist also kein eigenständiger Lernort des dualen Systems, sondern hat die Aufgabe, den Lernort Betrieb zu ergänzen.

Überbetriebliche Kurse und Lehrgänge werden von Kammern, Innungen, Verbänden und Bildungsträgern angeboten und gewährleisten als Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung die Vollausbildung im jeweiligen Ausbildungsberuf.

Überbetriebliche Unterweisungen vermitteln insbesondere

Der Auszubildende ist zur Teilnahme an überbetrieblichen Unterweisungen verpflichtet, der Ausbildende ist zur Freistellung verpflichtet. Der Ausbildungsbetrieb trägt die Kosten, sofern sie nicht von einem externen Kostenträger übernommen werden.

Bundesweit stehen derzeit allein etwa 700 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) mit einer Kapazität von insgesamt mehr als 90.000 Werkstattplätzen für Ausbildungsbedarfe zur Verfügung.

Beispielsweise nehmen im Bezirk Detmold Auszubildende zum/zur Schornsteinfeger/in an einem zehnwöchigen Lehrgang teil. Er wird von erfahrenen Bezirksschornsteinfegermeistern durchgeführt, die auf diese Weise ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben können. Genaueres über dieses Beispiel für eine überbetriebliche Unterweisung finden Sie hier (Download als DOC-Datei, 1243KB).