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Das Berichtsheft

Eine wichtige Rolle für die Überwachung der Ausbildung kommt den Berichtsheften zu. Jeder Auszubildende hat über die gesamte Ausbildung kontinuierlich ein Berichtsheft zu führen, das in Form und Inhalt als Ausbildungsnachweis geeignet ist. Das Berichtsheft stellt sachlich und pädagogisch einen Eckpfeiler des Ausbildungsprozesses dar:

Die Führung und Kontrolle des Berichtshefts sollte weder vom Ausbildenden noch vom Auszubildenden als „lästiges Beiwerk“ betrachtet werden, sondern als Dokument und Mittel des Kompetenzerwerbs den ihm gebührenden Platz in der Ausbildung einnehmen.

Der Ausbildende muss den Auszubildenden zur gewissenhaften Führung des Berichtshefts anhalten und das Berichtsheft zumindest vierzehntäglich überprüfen und abzeichnen. Das Berichtsheft ist auch für den Berufsschulunterricht zu führen und in diesen Teilen vom Klassenlehrer abzuzeichnen. In angemessenen Abständen sollte das Berichtsheft auch vom gesetzlichen Vertreter des Auszubildenden (wenn vorhanden) abgezeichnet werden.

Der Auszubildende muss Gelegenheit haben, das Berichtsheft im Rahmen der Ausbildungszeit zu führen.

Die - im Zweifelsfall: korrekte - Führung eines Berichtsheftes ist Bedingung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Die Berichtshefte sind bei der Abschlussprüfung mitzubringen und auf Verlangen dem Prüfungsausschuss vorzulegen.

Das Berichtsheft kann handschriftlich oder - wenn ein regelmäßiger Computerzugang gegeben ist - EDV-gestützt geführt werden. In beiden Fällen ist wichtig, dass die Eingaben subjektive Formulierungen zulassen bzw. erfordern (keine vorstrukturierten Fragebögen!).

Ein "Musterberichtsheft“ wird aufgrund der Vielfalt von Ausbildungsberufen nicht angeboten - und sollte auch nicht unbedingt verwendet werden, da jedes Berichtsheft ein individuelles Tagebuch über den Weg in die Arbeitswelt darstellt.

IHK-Empfehlungen zur Führung eines Berichtshefts stehen bereit (Download als DOC-Datei, 24KB).

Pädagogisch sinnvoll vorstrukturierte Berichtshefte werden für verschiedene Ausbildungsberufe z. B. durch die regionalen IHK vertrieben.