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Das Lernen lernen

Selbstorganisiert und eigenständig zu lernen wird im beruflichen Alltag immer wichtiger. Diese Fähigkeit zu lernen will aber auch erst gelernt sein. Um das Lernen zu lernen bietet sich ein strukturiertes Vorgehen an:

1. Der Auszubildende sollte zunächst auf eine hohe Konzentration achten. Dazu zählt, den Kopf frei zu machen von ablenkenden Gedanken und sich innerlich auf die neue Information einzustellen.

Optimaler Zeitrhythmus für geistige Leistungsfähigkeit

2. Für ein selbstständiges Lernen muss der Auszubildende in der Lage sein, den Lernstoff eigenhändig zu organisieren. Dazu zählen auch Informationsbeschaffung und -verarbeitung. Fachtexte kann der Lerner besser behalten, wenn er sich beispielsweise Zusammenfassungen dazu schreibt. Denkbar ist auch, den Text in einem anderen Stil, z.B. als Brief für einen Freund, neu zu schreiben oder einen Advance Organizer einzusetzen, das heißt, einen kurzen Text, der einen Ausblick auf den Inhalt des Fachtextes gibt, ähnlich eines Buchklappentextes.

3. Zur Prüfung des eigenen Lernfortschritts kann der Auszubildende ein Lerntagebuch führen. Hilfreich ist dabei die positive Verstärkung, die ihm in der Anfangszeit der Ausbilder gibt und die der Auszubildende dann später selbst für sich übernehmen kann. Positive Verstärkung heißt, dass der Ausbilder es lobend bemerkt, wenn der Auszubildende ein wünschenswertes Verhalten auch nur ansatzweise zeigt. Als Folge dieser positiven Verstärkung wird das Verhalten in Zukunft "verstärkt" auftreten.

Lerntypen und Lernstile

Grundsätzlich stehen jedem Lernenden alle Wahrnehmungs- und Sinneskanäle zur Aufnahme von Informationen zur Verfügung. Der Mensch entwickelt im Laufe seines Leben jedoch Vorlieben und Stärken für bestimmte Wahrnehmungskanäle, so dass sich unterschiedliche Lerntypen und – -stile herausbilden.

Je mehr unterschiedliche Wahrnehmungskanäle Sie durch entsprechende Medien und Methoden ansprechen, desto mehr Lernerfolg können Sie erzielen.