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Die Planspielmethode

Bevor die Auszubildenden selbst in der realen Situation aktiv werden kann es sinnvoll sein, komplexe Handlungs- und Entscheidungsvorgänge zunächst simuliert trainieren zu lassen.

Das Planspiel ist eine Art Simulation. Spielteilnehmer schließen sich zu Gruppen zusammen und handeln in bestimmten Rollen, wechselnden Szenarien und Situationen miteinander. Das Planspiel ist in einer hypothetischen Umwelt angelegt, die auf bloßen Annahmen beruht, aber dennoch möglichst realistisch die Arbeitssituation im Betrieb wiedergibt. In den Spielunterlagen ist das Problem vorgegeben, das nun durch spielerisches Experimentieren gelöst werden soll. Das Problem ist meist ein im realen Betrieb häufig anzutreffendes Handlungs- und/oder Entscheidungsproblem.

Der Ablauf eines Planspiels könnte folgendermaßen aussehen:

Einführung
  1. Einführung in Methode und Spielregeln
  2. Konfrontation mit dem Fall; Schilderung der allgemeinen Ausgangslage
  3. Bildung der Spielgruppe und Ausgabe der Materialien
Simulationsphase
  1. Strategieplanung
  2. Spiel: schriftlich und/oder mündlich
Auswertung
  1. Reflexion über den Spielverlauf
  2. Analyse und Kritik der Spielhandlungen; Frage nach Handlungsalternativen

Eine Checkliste zur Durchführung eines Planspiels steht hier bereit (Download als DOC-Datei, 221KB).